Kevin Trapp vor Wechsel?

Als Kevin Trapp zur Saison 2015/16 in die französische Hauptstadt zum von Arabern gesponserten Klub Paris St. Germain wechselte, malten ihm die Experten eine dunkle Zukunft aus. Von Eintracht Frankfurt und für Pariser Verhältnisse für eine kleine Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro gekommen drohte dem Rechtsfuß im Starensemble der Franzosen der Platz auf der Bank. Darüber hinaus musste er in direkte Konkurrenz mit dem Routinier Salvatore Sirigu treten.

Doch Trapp belehrte seine Kritiker eines Besseren und wurde auf Anhieb die Nummer Eins zwischen den Pfosten. Zwar leistete sich der Mann, der in der Kaiserslautener Jugend ausgebildet wurde, zu Beginn immer wieder grobe Schnitzer, konnte diese aber durch einige Paraden wieder ausgleichen. Durch starke Auftritte in der Champions League wurde er anschließend zum unangefochtenen Torhüter bei PSG, auch wenn Joachim Löw bei der Europameisterschaft auf seine Dienste verzichtete.

Doch zur aktuellen Saison sorgten zwei personelle Änderungen bei den Parisern dafür, dass Trapp bisher lediglich vier Saisonspiele absolvierte. Zum einen übernahm Unai Emery den Trainerposten und zum andern kehrte ein junger Torhüter namens Alphonse Areola an die Seine zurück. Areola war nach der Ausbildung im Pariser Jugendzentrum drei Jahre lang verliehen worden, um Spielpraxis sammeln zu können. Zu Beginn der Saison setzte Emery noch auf den deutschen Schlussmann, doch nach einem groben Schnitzer zog er die Dienste des 23-jährigen Franzosen vor. Für Trapp, der in dieser Saison noch kein Champions League Spiel bestreiten durfte, ist die Situation derzeit unbefriedigend. Der gebürtige Merziger soll über einen Wechsel schon im Januar nachdenken. Interessenten für den begabten 26-Jährigen dürfte es genug geben.

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