Jhon Cordoba: Starke Leistung, schlechte Quote

Stürmer werden an ihren Toren gemessen. Dieser Grundsatz hat auch im modernen Fußball nicht an Bedeutung verloren. Auch wenn Angreifer heute die ersten Verteidiger sind und sich in die Defensivbewegung einschalten, zählt am Ende die Torquote.

Betrachtet man Jhon Cordobas Torbeteiligungen, so kommt man auf vier Treffer und fünf Vorlagen in 23 Bundesligaspielen. Für einen offensiven Mittelfeld- oder Flügelspieler gingen diese Werte wahrscheinlich als recht ordentlich durch, doch der Kolumbianer ist Mittelstürmer bei Mainz 05. Trotzdem ist der Rechtsfuß bei den Mainzern derzeit einer der besten Profis. Mit einer hervorragenden Geschwindigkeit und körperlichen Robustheit gelingt es dem Angreifer immer wieder, Bälle abzuschirmen und seine Kollegen in Szene zu setzen. Darüber hinaus gilt der Profi, der 2012 seine Heimat Richtung Mexiko verließ und 2014 nach Spanien zum FC Granada wechselte, als äußerst fleißig in der Defensivarbeit. Der Kolumbianer stört den gegnerischen Spielaufbau früh und äußerst effektiv.

Dank dieser Fähigkeiten konnte Cordoba seinen Marktwert seit Februar 2016 von 1,75 Millionen Euro auf sieben Millionen Euro steigern. Doch diese Leistungen wecken auch das Interesse anderer Klubs. Der Spieler selbst schloss einen Wechsel im Sommer nicht aus und stellte klar, dass sein großes Ziel die Champions League sei.

Feststeht, dass es einige Interessenten für den Südamerikaner gibt. Zudem gilt Mainz als Verein, der Spielern bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg legt. Sollte der Klub, der sich derzeit im Abstiegskampf befindet, den Gang in die 2. Bundesliga antreten müssen, dürfte ein Verbleib ohnehin ausgeschlossen sein. Ob allerdings derart ambitionierte Vereine an den 23-Jährigen herantreten werden, darf bezweifelt werden. Schließlich gilt auch heute noch der Grundsatz: Stürmer werden an ihren Toren gemessen.

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