Eintrachts neuer Trainer: Adi Hütter – kein Spielerkumpel

Der 48-Jährige hat in Frankfurt einen Dreijahresvertrag erhalten. Bei seinem vorherigen Arbeitgeber, den Young Boys Bern, hat sich Hütter einen Namen gemacht. Nach zwei Vizemeisterschaften führte er die Young Boys zum ersten Titel seit 32 Jahren. Lediglich die Final-Niederlage gegen den FC Zürich hielt ihn vom Double-Gewinn ab.


Vor allem Sportvorstand Fredi Bobic, der ob des Wechsels von Niko Kovac einige harte Worte verlauten lies, ist begeistert vom neuen Trainer. Für ihn sei die Entscheidung einfach gefallen.
Hütter selbst plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen und verriet, was Spieler und Fans erwarten dürfen. Sein Ziel sei offensiver, begeisternder Fußball. Er wolle den Zuschauern im Stadion etwas bieten. Er betonte auch, wie wichtig ihm die soziale Bindung zur Mannschaft ist. Trotzdem sei er „nicht ein Trainer, der ein Freund von den Spielern ist“. Er betont aber auch, dass er „weit entfernt davon, ein Feind von den Spielern zu sein“ ist.

Nach Disziplinfanatiker Kovac dürfen sich die Spieler also auf den nächsten Strengen Trainer einstellen. Über die Ziele mit Eintracht Frankfurt wurde noch nicht gesprochen. Dafür sei es noch zu früh. Zusammen mit Hübner, Kovac und Ben Manga werde nun die Kaderplanung angegangen. Vor allem Bobic kündigte einen heißen Transfersommer an. Es werde sicherlich einiges passieren.

Bisher hat sich bei Eintracht Frankfurt schon einiges getan. Torwart Lukas Hradecky wechselt nach Leverkusen, mit Frederik Rönnow wurde allerdings schon ein Ersatz eingekauft. Marius Wolf wird von Frankfurt nach Dortmund wechseln und für Alex Meier wird nach 14 Jahren im Eintracht Trikot kein Platz mehr im Kader verfügbar sein. Verschiedenen Medienberichten ist Eintracht Frankfurt aktuell an Felix Götze, dem Bruder von Mario Götze, interessiert. Er spielt derzeit für die zweite Mannschaft des FC Bayern.

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