BVB an Barca-Youngster interessiert?

Wer in der Jugendakademie des FC Barcelona „La Masia“ ausgebildet wird und aufwächst, hat meist ein großes Idol: Lionel Messi. Der Argentinier, der ebenfalls die Schule der Katalanen durchlief und für viele als der beste Fußballer der Welt gilt, steht für die meisten Talente des FC Barcelona sinnbildlich für das, was sie erreichen können. Jordi Mboula hingegen ist nicht nur dahin gehend etwas eigen. Das Kind einer spanischen Mutter und eines kongolesischen Vaters hat ein anderes Idol als seine Mannschaftskameraden. Thierry Henry hat es dem Stürmer, der häufig als Rechtsaußen zum Zug kommt, angetan, weshalb er den Spitznamen „Titi“ erhielt.

Doch noch etwas hebt ihn von den anderen Talenten aus „La Masia“ ab. Der 18-Jährige begann erst mit acht Jahren mit dem Vereinsfußball, für heutige Verhältnisse relativ spät. Trotzdem genügte dem Rechtsfuß die „kurze“ Ausbildung, um eines der begehrtesten Talente aus der Jugend der Katalanen zu werden. Beide Vereine aus Manchester und der FC Liverpool werden schon länger mit dem spanischen U19-Nationalspieler in Verbindung gebracht.

Auch der BVB soll jetzt seine Fühler nach Mboula ausgestreckt haben. Die Borussen mussten am eigenen Leibe die Stärken des Youngsters erfahren, der in der UEFA Youth League mit einem Traumsolo über den halben Platz gegen die U19 der Dortmunder traf. Dabei durften die Verantwortlichen seinen explosiven Antritt und sein starkes Dribbling bewundern.

In Dortmund rechnet man sich deswegen Chancen bei Mboula aus, weil sein Vertrag in Barcelona bereits im Sommer 2018 ausläuft. Sollte man den 18-Jährigen von einem Wechsel ins Ruhrgebiet überzeugen können, wäre man beim FC unter Umständen verhandlungsbereit, um noch eine Ablöse für den Profi zu erzielen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.