Branimir Hrgota sucht neuen Arbeitgeber

Für Branimir Hrgota dürfte die Saison zum Vergessen gewesen sein. Nur insgesamt 99 Minuten kam der 23-Jährige für die Borussen in allen Wettbewerben zum Einsatz – ein bisschen mehr als eine gesamte Partie. Dabei verteilte sich seine Spielzeit auf zehn Partien, in denen er also im Schnitt nicht einmal zehn Minuten auf dem Platz stand. Immerhin steuerte der Stürmer in seinem einzigen Pokaleinsatz dieser Saison, der nur 14 Minuten dauerte, gleich zwei Treffer bei. Damit endete das Kapitel Borussia Mönchengladbach für den Spieler, der 2012 von Jönköping an den Niederrhein wechselte, auf die denkbare schlechteste Art. Schon früh hatte man dem 1,85 Meter großen Mann klargemacht, dass man keine weitere Zusammenarbeit anstrebe.

Doch obwohl sich Hrgota kaum in den Fokus potenzieller Arbeitgeber spielen konnte, interessieren vor allem einige Bundesligisten für seine Dienste. Der technisch versierte Angreifer ist nämlich nicht nur wegen seines auslaufenden Vertrages für die Klubs interessant, sondern gilt immer noch als Spieler mit großem Potenzial. Laut seinem Berater soll sich mehr als die Hälfte aller Bundesliga-Vereine mit dem gebürtigen Bosnier beschäftigen.

Dabei werden nun vor allem Eintracht Frankfurt die größten Chancen zugerechnet. Bei der Eintracht soll Hrgota vor allem die Breite des Kaders verstärken und so einen möglichen Ausfall des vereinsinternen Topstürmers Alex Meier kompensieren. Bereits im Winter soll man in Kontakt mit dem Spieler gestanden und einen Transfer – damals noch gegen eine Ablösezahlung – angestrebt haben. Ein Wechsel scheiterte jedoch am Veto von Fohlen-Manager Max Eberl, der den Kader aufgrund einer Vielzahl an verletzten Spielern nicht weiter verkleinern konnte.

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